„Wie läuft denn so eine Sitzung bei Ihnen ab?“

Ungefähr so. 🙂

Beispiel: Sie kommen zu mir und wir führen erstmal ein ausführliches Anamnese-Gespräch gefolgt von einer körperlichen Untersuchung und einem Screening, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Danach stelle ich anhand der Informationen, die ich gesammelt habe eine Diagnose und wir definieren gemeinsam ein Ziel (z.B. wieder längere Strecken ohne Beschwerden laufen können…), ich sage Ihnen wieviel Zeit Sie realistisch einplanen sollten und wie ich Sie dabei sinnvoll unterstützen kann.

Dann arbeiten wir so lange zusammen bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Bei dem einen reichen vielleicht nur drei Interventionen, um sein Problem zu beheben oder Linderung zu erzielen, beim anderen sind es 12 Einheiten oder mehr (jeder kann nach der Befunderhebung und meiner groben Einschätzung freiwillig entscheiden, ob er weiter mit mir arbeiten möchte oder nicht und muss kein Rezept „abarbeiten“).

Das ganze findet natürlich auch über den Rahmen der therapeutischen Sitzung hinaus statt, z.B. in Form von Hausaufgaben, die genau auf Sie zugeschnitten sind. Am Ende machen wir ein Re-Check, um sicherzugehen, dass es in die richtige Richtung für Sie geht und wenn Sie mit der Entwicklung zufrieden sind, entlasse ich Sie in die Selbstwirksamkeit und Eigenständigkeit (nichts ist schlimmer als ständig von einem Therapeuten abhängig zu sein!)

Also eigentlich so, wie die Therapie im Sinne der Schulmedizin und eines patientenzentrierten bio-psycho-sozialen Ansatzes aussehen sollte.

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